Biografie

Biografie

Der Heidelberger Bariton studierte an der Opernschule Karlsruhe bei Prof. Roland Hermann, wo er in zahlreichen Produktionen mitwirkte, u.a. als Dandini in Rossinis „La Cenerentola“, als Teodoro in der deutschen Erstaufführung von Paisiello/Henzes „Il re Teodoro in Venezia“ bei den Schwetzinger Festspielen und am Badischen Staatstheater und zuletzt als Guglielmo in „Così fan tutte“.

Er ist u.a. Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Studienstiftung des deutschen Volkes, Erster Preisträger des Mozartfest-Wettbewerbs Würzburg 2006, des Wagner-Verbandes, sowie Preisträger des Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs. Meisterkurse, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Kurt Moll runden seine Ausbildung ab.

2004 debütierte er bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen (musikalische Leitung: Wolfgang Gönnenwein) und sang in den Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 am Badischen Staatstheater Karlsruhe den Moralés in Bizets „Carmen“.

Sein Opern- und Konzertrepertoire, welches von barocken bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führte ihn unter Dirigenten wie Kent Nagano, Herbert Blomstedt, Morten Schuldt-Jensen und Rolf Beck in das Festspielhaus Baden-Baden, in die Stuttgarter Liederhalle, Philharmonie Berlin, Laeiszhalle Hamburg, das Rudolfinum in Prag, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, an die Litauische Nationaloper Vilnius und nach Israel.

In der Spielzeit 2006/07 war er Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters Innsbruck, wo er Partien wie Ottokar (Der Freischütz), Dr.Falke (Die Fledermaus) und Guglielmo (Cosi fan tutte) unter Regisseuren wie Peer Boysen und Brigitte Fassbaender sang.

Dominik  Köninger  war in den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg, wo er u.a. als Papageno, Schaunard (La Bohéme) und Marullo (Rigoletto) zu erleben war.

Im Sommer 2009 war er der Jesus in der Deutschen Erstaufführung der szenischen Johannes-Passion von Robert Wilson im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

2010 debütierte er als Mercurio in „L’Incoronazione di Poppea“ am Theater an der Wien in einer Inszenierung von Robert Carsen und ebendort als Kilian unter Bertrand de Billy im „Freischütz“.

Zukünftige Engagements führen ihn unter anderem zurück an das Theater an der Wien, an die Staatsoper Hamburg als Papageno, als Falke an das Staatstheater Stuttgart und an die Volksoper Wien
ebenfalls als Falke und Dandini. Im Konzertbereich singt er u.a. Peer Gynt mit den Hamburger Symphonikern unter Jeffrey Tate und ” Ode to St.Caecilia” unter Christopher Hogwood.

Ab der Spielzeit 2012/13 wird er dem Ensemble der Komischen Oper Berlin angehören und 2013 als Guglielmo am New National Theatre in Tokyo debütieren.